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Ratgeber: Moneymanagement

Wenige haben es – alle brauchen es  

Sportwetten machen Spaß. Doch neben dem Spaß geht es letztendlich auch um Geld – um echtes Geld. Da wohl jeder Spieler ungern sein eigenes Geld verliert, möchten alle mit Sportwetten erfolgreich sein. Damit dies gelingt, muss einiges zusammen kommen.

Neben dem Fachwissen in Sportarten und mathematischen Grundkenntnissen, gilt es, in der Welt der Sportwetten zahlreiche Begriffe zu erlernen. Spricht man mit erfahrenen Wettprofis, fällt ein Wort immer wieder: Moneymanagement! Doch was hat es mit diesem Begriff eigentlich auf sich und warum ist ein funktionierendes Einsatzsystem bei Glücksspielen so wichtig?

Fakten zum Thema Moneymanagement 

  • Moneymanagement ist ein Einsatzsystem 
  • Einsätze und Quoten ergeben den potentiellen Gewinn 
  • Alle Wettprofis bauen auf ein gutes Moneymanagement 
  • Ein gutes Moneymanagement maximiert Gewinne 
  • Ein gutes Moneymanagement minimiert Verluste 
  • Jeder Spieler kann sein eigenes Einsatzsystem entwickeln 
  • Viele Ansätze können zum Erfolg führen 

Wer sich über Sportwetten unterhält, der redet meist von den Sportarten, den Spielern, den Mannschaften oder von den Quoten. Nur wenige reden von ihren Einsätzen. Natürlich verständlich, da dies in gewisser Weise auch eine private Angelegenheit ist. Dabei muss gar nicht wirklich in absoluten Einsätzen in einer bestimmten Währung gesprochen werden, sondern der Spieler kann auch von Units reden. Was es damit auf sich hat und warum es sich tatsächlich lohnen würde, den Einsätzen insgesamt mehr Beachtung zu schenken, erklären wir Dir jetzt. Denn auffällig ist: Nur wenige Spieler nutzen ein sinnvolles Moneymanagement, doch um erfolgreich zu sein, bräuchte es eigentlich jeder Spieler. 

Warum ist ein funktionierendes Moneymanagement wichtig?

Wie mittlerweile jeder Spieler wissen dürfte, stellt sich der potentielle Gewinn aus der Multiplikation von Einsatz und Quote dar. Wer also 20 Euro bei Quote 2,00 investiert, erhält 40 Euro zurück. Während viele Spieler sich über Quoten austauschen, kommt das Thema Einsatz meist zu kurz. Dabei hat er eine große Auswirkung auf den Erfolg. Setzt der Spieler mehr Geld ein, kann er mehr gewinnen. Entscheidet er sich für einen kleinen Einsatz, fällt auch der Gewinn deutlich geringer aus. 

Viel bedeutender ist der Einsatz wenn wir uns das langfristige Ergebnis einer Wetthistorie ansehen. Denn die Entscheidung, wie viel Geld eingesetzt wird, hat nicht nur Auswirkungen auf diesen einen bestimmten Wettschein, sondern auf die gesamte Statistik. Spielen wir einmal den Gedanken durch, dass ein User bei seinen gewonnenen Wetten aus Versehen immer nur den halben Einsatz gewählt hat, als bei seinen verlorenen Tipps. Dann müsste der User schon eine enorme Trefferquote bei sehr hohen Quoten haben, um trotzdem schwarze Zahlen zu schreiben.  

Ein gutes Moneymanagement hat daher die Aufgabe, Tipps einigermaßen gleichmäßig zu bewerten und die Wettscheine dementsprechend mit klugen Einsätzen abzugeben. Viele Experten schwören auf Flat Stakes, was so viel bedeutet, wie bei jeder Wette immer den gleichen Einsatz zu wählen. Doch es gibt bei dieser Wettstrategie auch viele Gegenstimmen. Dann wird behauptet, dass dadurch mögliche höhere Gewinne auf der Strecke bleiben. Grundsätzlich gilt: Ein gutes Moneymanagement muss Gewinne maximieren und Verluste minimieren können. Es ist also wichtig, die Waage zu halten. 

Passe das Moneymanagement Deiner Bankroll an 

Bevor Du Dir über Deine Einsätze Gedanken machst, solltest Du Dir über Deine Bankroll sicher sein. Wie viel Geld steht Dir zum Wetten zur Verfügung? Inwiefern könnte sich dieser Betrag durch äußere Einflüsse ungewollt verändern? Erst wenn Du weißt, wie viel Geld Dir nur zum Wetten zur Verfügung steht, kannst Du ein gutes Moneymanagement entwickeln. 

Wähle die Einsätze nicht in Euro, sondern in Units 

Hast Du einen bestimmten Euro-Betrag für Deine Bankroll bestimmt, geht es nun darum, eine Unit zu definieren. Der Maximaleinsatz beträgt bei Wettprofis meist zehn Units. Abstufungen gibt es in 0,5er Schritten. Diskutierst Du mit anderen Spielern über Einsätze, wird dann stets in Units und nicht in Euro gesprochen. Experten halten eine Unit mit ein Prozent der Bankroll bereits für zu riskant.  

Einsätze sind prozentual und nicht absolut zu sehen 

Durch die Einführung der Units in Dein Wettsystem wirst Du fortan Deine Einsätze eher in Prozenten sehen und nicht mehr in absoluten Euro-Werten. Dies hat den Vorteil, dass sachlicher und rationaler an eine Entscheidung herangegangen wird, als wenn direkt der exakte Euro-Betrag genannt wird. Setzt Du also zum Beispiel 2,5 Prozent Deiner Bankroll, entspricht das eben diesem prozentualen Wert. Absolut wird er erst, wenn Du die Euro-Summe in den Wettschein übernimmst. 

Korrigiere Einsätze bei Negativläufen nicht nach oben 

Der größte Fehler der Anfänger ist in puncto Einsatz die Emotion. Haben wir mit etwas Pech ein paar Wetten in Folge verloren, ist unser Kontostand merkbar kleiner geworden. Nun dürfen wir nicht die Kontrolle verlieren. Bei Sportwetten gehört das Verlieren nun mal dazu. Spielsysteme, wie zum Beispiel Martingale, sind eher nicht zu empfehlen, da sie langfristig nicht zum Erfolg führen. Vorherige Verluste sollten zukünftige Einsätze nicht ansteigen lassen. 

Dokumentiere Deine gespielten Wetten und Einsätze 

Um selbst nach einigen Monaten Bilanz ziehen zu können, ob das eigene Moneymanagement von Erfolg gekrönt ist oder nicht, empfehlen wir jedem Spieler Bilanz zu führen. Notiere, welche Wetten Du platziert hast und wie viel Geld Du aus welchem Grund eingesetzt hast. Durch diese Art der Buchführung kann Dein Einsatzsystem verfeinert werden und Dein Wettverhalten verbessert sich. 

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Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Moneymanagement 

Was bedeutet „Moneymanagement“? 

Der Begriff Moneymanagement steht für ein gutes Management in Bezug auf Dein Geld. Auf deutsch übersetzt könnte man statt Moneymanagement auch Einsatzsystem sagen. In der Szene der Glücksspiele – egal, ob Online Casino, Poker, Sportwetten oder Finanzwetten – ist das Moneymanagement ein wichtiger Bestandteil des langfristigen Erfolgs. 

Wie funktioniert ein gutes Einsatzsystem? 

Die Experten sind sich einig, dass ein gutes Einsatzsystem die Gewinne maximieren und die Verluste minimieren soll. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn mit dem geringstmöglichen Risiko die größtmöglichen Gewinne zu erwirtschaften, erfordert enorm viel Sachverstand.   

Was zeichnet ein gutes Moneymanagement aus? 

Ein gutes Moneymanagement nimmt dem Spieler die Entscheidung ab, wie viel Geld gesetzt werden muss. Bei Flat Stakes zum Beispiel ist der Einsatz einfach bei jeder Wette gleich groß. Andere Systeme orientieren sich prozentual an der Bankroll. 

Welche Folgen hat ein schlechtes Einsatzsystem? 

Es gibt enorm viele verschiedene Herangehensweisen im Bereich der Sportwetten. Selbst die Wettprofis sind sich nicht in allen Punkten einig, denn schließlich geht jeder Spieler seinen eigenen Weg und hat seine ganz individuellen Vorstellungen. Im schlimmsten Fall geht man ohne gutes Einsatzsystem Bankrott. 

Erfolgreich Wetten auch ohne gutes Moneymanagement? 

Ohne ein gutes Moneymanagement wird es schwierig, bei Glücksspielen langfristig erfolgreich zu sein. Die Einsätze sind schließlich genauso wichtig wie die Quoten und sollten auch eine ähnliche Beachtung genießen. Daher ist es ratsam, sich ein gutes Moneymanagement zu organisieren oder gar selbst zu entwickeln. 

Fazit: Langfristiger Erfolg ist nur durch ein gutes Moneymanagement möglich 

Mit Sportwetten endlich erfolgreich zu sein, wünschen sich wohl alle Spieler, die derzeit noch rote Zahlen schreiben. Dass dazu mehr gehört, als nur Expertise in Sportarten, sollte jedem User nach kürzester Zeit klar werden. Unter anderem sind mathematische Kenntnisse wichtig, um die Quoten zu verstehen, Wahrscheinlichkeiten zu berechnen und ein funktionierendes Moneymanagement aufbauen zu können. Gestandene Wettexperten sind sich einig: ein gutes Einsatzsystem ist definitiv Pflicht für einen ambitionierten Spieler. Daher empfehlen wir, dass Du Dich mit dieser Thematik befasst und das für Dich perfekte Einsatzsystem entwickelst. Denn dann klappt es auch mit den schwarzen Zahlen! 

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