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NBA Basketball – Der Wettfieber.de Mock Draft 2020

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NBA Basketball – Mock Draft 2020

Bereits zur Hälfte der Saison zeichnet sich ein Bild in den beiden Conferences ab. Wer greift ins Rennen um die Playoffplätze ein? Wer konzentriert sich eher auf den kommenden Draft? Dies scheint bereits bis zum Allstar-Break weitestgehend geklärt. Wenn man sich die Optionen für den 2020er NBA-Draft ansieht, stehen die potenziellen Kandidaten für die Top-8-Picks ebenfalls mehr oder weniger bereits fest – sollten keine Verletzungen dazwischenkommen.

Der aktuelle Jahrgang für den 2020er NBA-Draft bietet vielleicht keine Über-Talente wie zuletzt Zion Williamson, doch hat er, neben einigen wenigen potenziellen Pick-1-Optionen eine ordentliche Talent-Tiefe. Der 2020er Draftjahrgang ist mit zahlreichen guten und talentierten Spielern bestückt, die – eine ordentliche Entwicklung vorausgesetzt – zu guten bis sehr guten NBA-Spielern werden können. Dabei geht es für die Teams diesmal weit weniger um Pick eins, wie es etwa in der vergangenen Saison der Fall war, sondern – dank der ansehnlichen Draft-Tiefe insgesamt um potenzielle Top-4 Picks. – sogenannte Tier-1 Picks. Doch was tun damit? Wir haben für euch einen frühen Ausblick gewagt.

Welche NBA Teams könnten hoch draften?

Spielen wir ein paar potenzielle Draft-Konstellationen durch – etwa mit einem brauchbaren Mock Draft Simulator, ergibt sich ein ziemlich deutliches Bild. Dennoch ist Vorsicht geboten, sollte man darauf Wetten abgeben wollen. Auf den Draft zu wetten, beinhaltet immer ein kaum kalkulierbares Risiko. Nach aktuellem Stand, statistisch betrachtet und mit einigen komplexen mathematischen Formeln zur Berechnung, werden Atlanta (3.7), Golden State (3.9), New York (4.1), Cleveland (4.4) und Washington (5.0) die größten Chancen haben, hoch (Top-4) zu draften. Die Werte in Klammern bilden den errechneten Durchschnitt für die Wahrscheinlichkeiten eines Picks von 1 bis 4 in einer 14er Konstellation. 14 deshalb, da es sich bei den 14 Teams auf der Liste um Teams handelt, die es nicht in die NBA-Playoffs schaffen. Je niedriger der Wert, je höher die Wahrscheinlichkeit auf einen Top-4-Pick. Ebenfalls in der Verlosung für Top-4-Picks wären zudem die Detroit Pistons (5.8), New Orleans Pelicans (6.3) und Chicago Bulls (6.7). Hinzu kommen dann noch Charlotte (8.0), Sacramento (9.2), Minnesota (10.3), Portland (11.4), Phoenix (12.5) und San Antonio (13.7) – die ihrerseits allesamt eine Chance auf die Picks 1 bis 4 von höchstens 4.5% oder weniger (Charlotte liegt bei 4.5% – San Antonio bei 0.5%) haben.

Das klingt erstmal so, als wären die Teams alle ziemlich eng beieinander und hätten in etwa ähnliche Chancen auf einen der ersten vier Picks. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Dazu ein Beispiel: Im derzeitigen Setup wäre Golden State das schwächste Team der NBA. Damit ergeben sich Wahrscheinlichkeiten für die ersten vier Picks von 14.0%, 13.4%, 12.7% und 11.9%. Vergleichen wir die Wahrscheinlichkeiten für die ersten vier Picks der Sacramento Kings (derzeit neuntschlechtestes Team der NBA), liegen diese bei 3.8%, 4.1%, 4.5% und 4.9%. Bei den San Antonio Spurs als höchstplatziertes Team, welches in der Western Conference die Playoffs verpassen würde, ergeben sich derzeit – ebenfalls für die ersten vier Picks Wahrscheinlichkeiten von lediglich 0.5%, 0.6%, 0.6% und 0.7%. Diese Konstellationen und Wahrscheinlichkeiten werden für alle 14 Teams ermittelt und berechnet.

Info zum NBA-Draft 2019: im letzten Jahr hatten die Knicks (14%), die Cavaliers (14%) und die Suns (14%) die drei höchsten Wahrscheinlichkeiten. Den Zuschlag auf Pick-1 und damit Zion Williamson erhielt bekanntlich New Orleans, die mit einer Quote von nur 6% (neunthöchste im Draft) ins Rennen gingen. Dahinter folgten dann für die Picks 2 bis 4 Memphis (6%), die Knicks (14%) und die Lakers (2%).

 

Zur besseren Übersicht nochmal die Ausgangslage für den NBA-Draft 2020 mit den Standings der Eastern- und Western Conference mit Stand vom 15. Januar 2020.

Die Durchschnitts-Quoten für den NBA-Draft (= Base odds without ties) einen Top-4-Pick zu erhalten. Wir haben die Teams je nach aktueller Platzierung eingesetzt. (Es handelt sich hierbei NICHT um Wettquoten)

3.7 Golden State Warriors

3.9 Atlanta Hawks

4.1 New York Knicks

4.4 Cleveland Cavaliers

5.0 Washington Wizards

5.8 Detroit Pistons

6.3 New Orleans Pelicans

6.7 Chicago Bulls

8.0 Charlotte Hornets

9.2 Sacramento Kings

10.3 Minnesota Timberwolves

11.4 Portland Trailblazers

12.5 Phoenix Suns

13.7 San Antonio Spurs

 

Darauf zu wetten, dass die Golden State Warriors Pick-1 im NBA-Draft 2020 erhalten, ist – wie bereits oben erwähnt – eher knifflig, da die Grundberechnung der Wahrscheinlichkeiten darauf basiert, Pick-1 bis Pick-4 zu berechnen. Sprich, dass die Detroit Pistons oder Chicago Bulls Pick-1 erhalten, ist zwar weniger wahrscheinlich, aber absolut realistisch. Am Ende könnten die Hawks mit Pick-3 und die Warriors mit Pick-4 in den Draft gehen. Gezogen werden Ping-Pong Bälle und die Verteilung bzw. Anzahl der Bälle hängt von den oben beschriebenen Berechnungen ab. Grob vereinfacht dargestellt, haben Atlanta, Golden State und New York jeweils 14 Ping-Pong-Bälle für Pick-1 in der Trommel, während Sacramento drei und San Antonio einen haben. Für Pick 2 haben Atlanta, Golden State und New York dann 13 Ping-Pong Bälle in der Trommel – Sacramento 4 und San Antonio wieder nur einen. Und so setzt sich das dann für jeden der 14 Picks fort. Am Ende hätte San Antonio theoretisch für Pick-14 noch 14 Ping-Pong Bälle in der Trommel. Alle anderen null. Soweit die Theorie.

Welche NBA Teams könnten welche Talente draften?

Erfahrungsgemäß spielen sich einige Draft-Kandidaten noch spät in die finalen Top-Pick-Rankings, da sie erstklassige Leistungen in der finalen Phase der College-Saison oder im Final-Four gezeigt haben oder sie fallen heraus, aufgrund von Verletzungen oder Leistungseinbrüchen.

Top-Draft-Kandidaten zeichnen sich aktuell aber bereits recht deutlich ab. Derzeit gelten vor allem drei Spieler als Pick-1-Kandidaten. Wir stellen sie euch vor:

James Wiseman, Center, 7″1, (Memphis)

gilt als bester Center im aktuellen Draft-Jahrgang. Wenn man sich einen NBA-Center schnitzen könnte, hätte er diese Dimensionen. Wenngleich die Position des Centers in der NBA nicht mehr die Bedeutung hat, wie noch vor zehn Jahren, kann ein guter „Big Man“ durchaus aus einem Loserteam einen Gewinner machen. Wiseman ist definitiv so ein Spieler. 7“1 (2.16m) groß und 240 Pfund (110kg) schwer – eine ordentliche Kante, sehr beweglich und mit jeder Menge Spielintelligenz ausgestattet. 20 Punkte, 11 Rebounds und 3 Blocks legte Wiseman zuletzt für Memphis im Schnitt auf – allerdings in nur drei Spielen. Bei Wiseman gibt es aktuell das Problem, dass er das College frühzeitig verlassen hat. Er wurde von der Collegesport-Organisation NCAA gesperrt, da seine Familie noch zu Highschool-Zeiten Geld von Coach Anfernee „Penny“ Hardaway angenommen hat (11.500 US-Dollar), um nach Memphis umzuziehen und ihren Sohn zu unterstützen. Nach seiner Sperre, hatte Wiseman zwar zunächst ein Verfahren gegen die NCAA eingeleitet, dies später aber wieder fallen lassen. Eine Sperre von 11 Spielen blieb bestehen. Nach nur drei Spielen für Memphis, entschied sich Wiseman, das College zu verlassen und sich aktuell selbst auf den NBA-Draft 2020 vorzubereiten. Somit kann er aktuell zwar nur schwerlich von Scouts regelmäßig beobachtet und seine Entwicklung im Vergleich zu anderen College-Spielern eingeschätzt werden – doch Wiseman´s Talent ist mehr als offensichtlich und den meisten NBA-Teams bereits hinlänglich bekannt. Nach seiner Highschoolzeit war er ein Five-Star Recruit und wurde von nahezu allen Recruiting-Agenturen offiziell als bester Spieler in den USA des Jahrgangs 2019 eingestuft. Wenn er sich nicht verletzt, ist er definitiv ein Top-3-Pick im NBA-Draft 2020.

 

Anthony Edwards, Shooting Guard, 6″6, (Georgia)

erzielt aktuell 22.7 Punkte im Schnitt für die Universität von Georgia. Edwards gilt allgemein mit Abstand als bester Scorer dieser Draftklasse. Beinahe nicht zu verteidigen, wenn er einmal heißgelaufen ist. Vergleichen kann man Edwards und seine Spielweise am besten in etwa mit denen von Indianas Victor Oladipo, nur dass Edwards etwas größer ist. Vor allem defensiv, wie auch in Sachen Effizienz müsste Edwards aber noch nachlegen, um in der NBA volles Starpotenzial zu entwickeln. Die Scouts trauen ihm das jedoch absolut zu.

 

LaMelo Ball, Point Guard, 6″7, (Australien)

Ein weiterer Kandidat für Pick-1 aktuell . Derzeit in Australien aktiv, mauserte sich Ball –  wie sein Bruder Lonzo Ball (New Orleans Pelicans) – zu einem mehr als soliden Point Guard. 20 Punkte, 9 Rebounds und 8 Assists liefert er in der australischen Profiliga im Schnitt aktuell ab. Ob Ball in der NBA allerdings vernünftig verteidigen kann, wird er erst noch zeigen müssen. Vergleichbar ist die Spielweise von Ball etwa mit der von Jason Williams. „White Chocolate“, war „nur“ Pick 7 im 1998er Draft und ist auch nur 6“1 (1.85m) groß, während der offensiv ähnlich flashy agierende LaMelo 6“7 (2.01m) misst. Das klingt erstmal nach Showtime-Basketball erster Güte.

Wenige Pick-1-Kandidaten, aber Tiefe

Neben diesen Dreien, gibt es noch zahlreiche andere, teils sehr interessante Spieler, die sich berechtigte Hoffnungen machen dürfen, im Draft weit vorne gezogen zu werden. Die zwei potenziell besten Small Forwards im Draft 2020 haben es bereits in sich. Da wäre zum einen Jaden McDaniels (Washington). Er gilt als wahres Naturtalent. Die NBA-Scouts bescheinigen ihm bereits erstklassige Scorer-Qualitäten. Was ihn als Small Forward so interessant macht, ist seine enorme Beweglichkeit und Explosivität bei einer Größe von 6“10 (2.06m). McDaniels gilt im Draft insgesamt als bester Scorer – neben Anthony Edwards. Der 19-jährige Israeli Deni Avdija (Tel Aviv) ist als Small Forward mit einer Größe von 6“9 ebenfalls eine Option. Mit einem guten Dreier und hohem Basketball-IQ ausgestattet, gilt er – für diese Position – als beste Option neben McDaniels im Draft. Ebenfalls interessant, ist Power Forward Obi Toppin (Dayton). Ein 6“9 (2.06m) großes und 200 Pfund schweres Power-House, stark an beiden Enden des Courts, aber mit dem besonderen Touch ausgestattet. 66% Trefferquote aus dem Feld und überragende 52% Trefferquote „from Downtown“, sind für einen Power Forward erstklassige Werte.

Dazu gesellt sich dann noch eine wahre Armada an Point Guards. Drei von ihnen sind hier besonders hervorzuheben. Vom klassischen Spielmacher, bis hin zum exzellenten Combo-Guard, hat der 2020er Draft alles zu bieten, wenn man einen Point Guard benötigt. Etwa Tyrese Haliburton (Iowa State) – ein klassischer Spielmacher mit großartiger Courtvision, ordentlicher Defense und „pass-first“-Mentalität. Ebenso Theo Maledon (Frankreich) – er bringt Voraussetzungen mit, ein exzellenter Combo-Guard in der NBA zu werden. Maledon ist sehr schnell und ein außergewöhnlicher open court Athlet mit überragendem ersten Schritt. Zudem hat er einen guten Jumper. Maledon müsste für die NBA noch ein paar Muskeln draufpacken. Dann wäre da noch Cole Anthony (UNC) – ein tougher Floor General, schnell und ebenfalls mit extrem hohem Baskeball-IQ. Zudem ein erstklassiger Defender. Von der Anlage her vielleicht vergleichbar mit Kemba Walker, nur etwas größer. Muss aber noch an einem konstanten Dreier arbeiten.

Potenzielle Top-20 Prospects für den NBA-Draft 2020 derzeit:

Center:

James Wiseman (Memphis), Vernon Carey Jr (Duke), Daniel Oturu (Minnesota), Isaiah Stewart (Washington)

Power Forward:

Onyeka Okongwu (USC), Obi Toppin (Dayton), Mamadi Diakite (Virginia), Jalen Smith (Maryland),

Small Forward:

Jaden McDaniels (Washington), Deni Avdija (Tel Aviv), Precious Achiuwa (Memphis), Aaron Nesmith (Vanderbilt)

Shooting Guard:

Anthony Edwards (Georgia), RJ Hampton (Neuseeland), Josh Green (Arizona)

Point Guard:

LaMelo Ball (Australien), Tyrese Haliburton (Iowa State), Cole Anthony (North Carolina), Theo Maledon (Frankreich), Nico Mannion (Arizona)

 

Welches NBA Team braucht welche Spieler?

Verletzungen sind derzeit leider ein großes Thema bei den Top-Prospects für den 2020er NBA Draft. Cole Anthony, RJ Hampton, Theo Maledon, Obi Toppin – allesamt verletzt oder gar derart schwer, wie Aaron Nesmith, der für für den Rest der Saison ausfällt. Bitter. Schauen wir uns die fünf potenziell höchsten Draft-Teams und ihren Bedarf an – also Golden State, Atlanta, New York, Cleveland und Washington. Am Ende entscheiden hier neben dem Talent der Draftkandidaten, auch stets der aktuelle und künftige Teambedarf, die Spielweise des Coaches und auch Planungen für die Zukunft des Managements. Wenn man als Franchise bereits plant, seinen aktuellen Backup-Center zur neuen Saison zu traden oder man weiß bereits, welche Verträge für die kommende Saison nicht verlängert werden, ergibt sich oftmals ein anderes Bild. Oft murren die Fans über einzelne Draftentscheidungen ihres Teams, da nicht das vermeintlich größte im Draft verbliebene Point Guard Talent genommen, sondern stattdessen ein vielversprechender Power Forward gedraftet wurde.

Das kann verschiedene Gründe haben. Etwa, wenn man bereits zwei talentierte Guards hat, um die man eine Mannschaft herumbauen möchte. Holt man einen Top-Guard via Draft dazu, brauchen alle drei Spielzeit. Selbst wenn der Rookie richtig gute Ansätze zeigt, sich bestens zu entwickeln, bleibt das Management bei der grundsätzlichen Entscheidung, mit den beiden Guards zu arbeiten, da man bereits vor dem Draft eine derartige Entscheidung getroffen hat. Solche Entscheidungen sind sehr wichtig für eine Franchise, denn bei langfristigen Verträgen, sollte die Grundausrichtung für einzelne Mannschaftsteile schon irgendwie definiert sein. Beispielsweise haben die Knicks entschieden, dass RJ Barrett perspektivisch ihr Franchise-Player sein kann/soll und im Idealfall das künftige Gesicht der New York Knicks. Sollten die Knicks im kommenden Draft nun den vermeintlich besten Scorer im Draft Anthony Edwards draften, wäre das ein deutliches Signal in Richtung RJ Barrett, denn Edwards, wie auch Barrett spielen auf der Position des Shooting Guard. Somit sollten die Knicks, selbst wenn sie an Position zwei draften, Wiseman als Center mit Pick eins bereits weg ist, auf keinen Fall Edwards draften – zumindest nicht um ihn in den Kader zu integrieren. Die Knicks sollten einen anderen Spieler draften oder – wahrscheinlicher – ihren Pick 2 als Asset in einen Trade einbinden.

 

Golden State Warriors

Bedarf: C, SG

Mit Pick-1 würden die Warriors James Wiseman, den besten Center im Draft nehmen. Danach stünde SG Anthony Edwards auf der Draft-Liste. Sollte man weder den einen noch den anderen bekommen, wären PG LaMelo Ball, SG RJ Hampton oder SF Jaden McDaniels gute Optionen für die Warriors.

Atlanta Hawks

Bedarf: C (SG)

Die Lösung bei den Hawks ist recht simpel: mit Pick 1 draftet man Center James Wiseman. Die Hawks brauchen dringend einen guten Center, der mit PF John Collins einen starken Frontcourt bilden kann. Die Kombi Wiseman/Collins, würde die Hawks defensiv stabiler und schwerer bespielbar machen. Das wäre die Wunschkonstellation und die bevorzugte Lösung mit Pick 1. SG Anthony Edwards mit Pick 2 wäre ebenfalls eine gute Option, wie auch PF Onyeka Okongwu (USC) mit potenziellem Pick-3. Alle weiteren Draftpicks wären lediglich als Asset in einem Draftnight-Trade zu betrachten. Man braucht in Atlanta jedenfalls aktuell keinen Point Guard, da man mit Trae Young den Franchise Player auf dieser Position hat.

New York Knicks

Bedarf: PG, (C)

Eigentlich benötigen nur die New York Knicks wirklich eine Sofort-Lösung, die als „echter“ Point Guard, gemeinsam mit RJ Barrett langfristig den Backcourt stellen kann. Dies macht aus LaMelo Ball nur dann einen Pick-1-Kandidaten, wenn die Knicks auch an Position eins draften. Zudem ist die Point Guard Tiefe im 2020er-Draft enorm. Sollte Ball dann schon weg sein, hätten die Knicks selbst mit Pick 5, 6 oder 7 immer noch die Chance, einen talentierten Point Guard zu draften. Zu diesem Zeitpunkt wäre mindestens ein Top-Spielmacher noch zu haben: sei es nun Tyrese Haliburton, Cole Anthony, Theo Maledon, Tyrese Maxey oder auch Nico Mannion – jede dieser Lösungen würde den Knicks weiterhelfen.

Cleveland Cavaliers

Bedarf: PF, SF, C oder SF, C (mit und ohne Kevin Love-Trade)

Etwas schwieriger ist aktuell die Prognose bei den Cleveland Cavaliers. Dort steht und fällt die Draftplanung damit, ob, für wen und wann man Kevin Love tradet. Wenn man ihn behält, ergibt sich ein völlig anderer Bedarf, als wenn man ihn tradet. Die Frage wäre auch, welche(n) Spieler die Cavs als Gegenwert für Love erhalten. Mit Pick eins greifen auch die Cavs bei Center Wiseman zu. Ab Position drei oder vier wird man Power Forward Onyeka Okongwu oder einen der beiden Small Forwards Jaden McDaniels bzw. Deni Avdija ins Visier nehmen.

Washington Wizards

Bedarf: SF, (C)

Washington benötigt nur einen Shooting Guard, wenn sie einen Trade von Bradley Beal in Betracht ziehen. Einen Point Guard brauchen sie ebenfalls nicht, da John Wall – nachweislich einer der Besten auf dieser Position – nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurückkehrt. Auf Power Forward hat man im letzten Draft mit Rui Hachimura einen talentierten Spieler verpflichtet, den man entwickeln möchte. Mit Pick eins greift man sich Wiseman auf Center. Ab Pick zwei werden die Wizards mit Jaden McDaniels den voraussichtlich besten Small Forward draften. Sollte man erst spät draften können, wäre Small Forward Deni Avdija noch eine Option. Sollte der ebenfalls weg sein, greifen sich die Wizards Power Forward Onyeka Okongwu (USC)

 

Der Wettfieber.de Mock Draft 2020:

Gehen wir vom aktuellen Setup auch im tatsächlichen Draft aus, würde unser wettfieber.de Mock Draft 2020 wie folgt aussehen:

Pick 1: Golden State – C James Wiseman (-)

Pick 2: Atlanta – SG Anthony Edwards (Georgia)

Pick 3: New York – PG LaMelo Ball (Australien)

Pick 4: Cleveland – PF Onyeka Okongwu (USC)

Pick 5: Washington – SF Jaden McDaniels (Washington)

Pick 6: Chicago – PG Cole Anthony (UNC)

Pick 7: Detroit – SF Deni Avdija (Tel Aviv)

Pick 8: New Orleans – PF Obi Toppin (Dayton)

Pick 9: Charlotte – SG RJ Hampton (New Zealand)

Pick 10: Sacramento – PG Tyrese Haliburton (Iowa State)

Pick 11: Minnesota – SF Precious Achiuwa (Mali)

Pick 12: Phoenix – PG Killian Hayes (Frankreich)

Pick 13: Portland – PF Mamadi Diakite (Virginia)

Pick 14: San Antonio – C Vernon Carey Jr (Duke)

 

 

Ein Blick auf die Top-4 Picks der letzten 5 NBA-Drafts:

2019: Zion Williams, Ja Morant, RJ Barrett, De´Andre Hunter

2018: Deandre Ayton, Marvin Bagley, Luka Doncic, Jaren Jackson Jr

2017: Markelle Fultz, Lonzo Ball, Jayson Tatum, Josh Jackson

2016: Ben Simmons, Brandon Ingram, Jaylen Brown, Dragan Bender

2015: Karl-Anthony Towns, D´Angelo Russell, Jahlil Okafor, Kristaps Porzingis

Teams, die in den letzten 5 NBA-Drafts jeweils Top-4 Picks drafteten:

LA Lakers (4x), Phoenix (3x), Philadelphia (3x), Boston (2x), Memphis (2x), New York (2x), Sacramento, Atlanta, Minnesota, New Orleans.

Wie man unschwer erkennen kann, haben nur sehr wenige dieser Top-4-Pick-Spieler die jeweilige Franchise am Ende nicht stärker gemacht. Dabei handelt es sich allerdings auch um echte Draft-Busts erster Güte, wie etwa Dragan Bender, Jahlil Okafor oder Markelle Fultz. Das passiert immer wieder und gehört beim NBA-Draft schon zum Standard. Die anderen Spieler von dieser Liste, sind mittlerweile allerdings teils echte Franchise-Player, wie Doncic, Towns und Morant oder absolute Allstar-Kaliber wie Simmons, Porzingis und Tatum.

 Das Timing bis zum 2020 NBA Draft: 

  • 4.-6. April:      NCAA Final Four
  • 19. Mai:           NBA Draft Lottery 2020 (Chicago)
  • 21.-24. Mai:   NBA Draft Combine 2020 (Chicago)
  • 25. Juni:         NBA Draft 2020 (New York)
Hier findet ihr unsere NBA Season Preview Eastern Conference

Hier findet ihr unsere NBA Season Preview Western Conference

Hier findet ihr unsere Basketball Wettstrategien

Die Wettquoten auf den Gewinner der Eastern Conference bei 888sport

Stand: 7. Januar 2019

  1. Milwaukee Bucks (2.30)
  2. Philadelphia 76ers (3.50)
  3. Boston Celtics (7.00)
  4. Miami Heat (11.00)
  5. Toronto Raptors (13.00)

 

Die Wettquoten auf den Gewinner der Western Conference bei 888sport

Stand: 7. Januar 2019

  1. Los Angeles Clippers (2.90)
  2. Los Angeles Lakers (2.90)
  3. Houston Rockets (7.00)
  4. Denver Nuggets (9.00)
  5. Utah Jazz (10.00)

 

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